Warum eine eigene Karte für Bayern?
Karten sind kritische Infrastruktur: Sie lenken Verkehrsflüsse, steuern Lieferketten und tragen
zur Sicherheit der Bevölkerung bei. Wenn diese Infrastruktur vollständig von wenigen globalen
Anbietern abhängig ist, entsteht ein strategisches Risiko für Wirtschaft, Verwaltung und
kritische Dienste. karte.bayern baut auf offenen und amtlichen Grundlagen auf und ergänzt diese
gezielt um Navigation und Routing – als souveräne, regionale Anwendungsschicht für Bayern.
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Digitale Souveränität
Entwickelt in Bayern, betrieben in Deutschland mit Fokus auf datensparsame Verarbeitung,
regionaler Kontrolle und Resilienz.
Ziel ist es, eine lokale Option zu schaffen, die nicht von Preisänderungen oder API-Restriktionen
globaler Plattformen abhängig ist.
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Risiken der Monokultur
Zentrale Dienste können Preise ändern, Zugänge einschränken oder zeitweise ausfallen.
Eine regionale, eigenständig betriebene Option reduziert diese Risiken und schafft
Planungssicherheit für Kommunen, Unternehmen und öffentliche Dienste.
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Öffentliche Sicherheit
Integrierte Layer für Einsatzkräfte – Hydranten, Zufahrten, Sperrflächen – sind jederzeit
verfügbar, auch wenn externe Dienste nicht erreichbar sind. Unter dem Teilprojekt
Einsatz.karte.Bayern wird eine Version für BOS-Einsatzkräfte bewusst kostenfrei
bereitgestellt, damit kritische Informationen im Ernstfall verfügbar bleiben.
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Offene und amtliche Grundlagen
karte.bayern baut auf offenen Daten wie OpenStreetMap sowie auf amtlichen Geodaten aus Bayern
(z. B. Luftbilder von geodaten.bayern.de) auf. Kommunen können eigene Fachdaten ergänzen und
sinnvoll integrieren. So entsteht keine Konkurrenz zu bestehenden Grundlagen, sondern
eine praktische Anwendungsschicht darüber.
Auf den Schultern von Riesen
karte.bayern beginnt nicht bei null. Die Plattform baut bewusst auf bestehenden Grundlagen auf:
auf offenen Daten wie OpenStreetMap,
auf amtlichen Geodaten aus Bayern – etwa Luftbildern von geodaten.bayern.de –
und auf dem Gedanken freier Wissensinfrastrukturen.
In diesem Sinne steht karte.bayern auf den Schultern von Riesen. Das Ziel ist nicht, Bewährtes zu
ersetzen, sondern vorhandene Daten in eine nutzbare, regionale und resiliente Infrastruktur
zu überführen.
Optional folgt das Projekt auch dem Geist freier Wissensinfrastrukturen, wie er von Initiativen
wie Wikimedia Commons getragen wird: Wissen soll nicht verschwinden, sondern nachvollziehbar und
nutzbar bleiben.
Konkreter Nutzen
Was die Region davon hat
karte.bayern ist keine akademische Übung – es liefert praktischen Mehrwert für alle,
die in Bayern leben, arbeiten oder Verantwortung tragen.
- Bessere Routings für Lieferdienste und kommunale Fahrzeuge senken Fahrtstrecken und CO₂-Emissionen
- Einsatzkräfte haben zuverlässigen Zugriff auf Hydranten, Zufahrten und Sperrflächen
- Standortdaten bleiben regional und werden gemäß lokalen Datenschutzvorgaben verarbeitet
- Fachdaten aus kommunalen Systemen können direkt eingebunden und geteilt werden
- Kein Lock-in: offene und amtliche Grundlagen, eigene Infrastruktur, keine Abhängigkeit von API-Preisen
karte.bayern · Region
karte.bayern · Betrieben in Bayern
✓ DSGVO-konform
Unabhängigkeit
Eigenständig betrieben, bewusst unabhängig entwickelt
Kommerzielle Kartendienste sind komfortabel – aber sie haben ihre eigene Agenda.
API-Preiserhöhungen, Datenschutzbedenken und plötzliche Funktionseinschränkungen
treffen Kommunen und Unternehmen unvorbereitet.
- Eigene Kachel-Pipeline aus OSM-PBF-Daten – kein Drittanbieter für Tiles
- Eigene Routing-Engine (Contraction Hierarchies + A*) – kein externer Directions-Dienst
- Betrieb in Bayern – DSGVO-konform, keine unnötige Datenweitergabe
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Eigene Vektorkacheln
OSM-PBF → MBTiles, selbst generiert
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Eigene Routing-Engine
CH + A*, kein externer Dienst
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Lokale POI-Suche
SQLite + FTS5, vollständig offline-fähig
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Betrieb in Bayern
DSGVO-konform, datensparsame Verarbeitung
✓ Eigenständig betrieben
Warum nicht einfach der BayernAtlas?
Der BayernAtlas ist eine hervorragende Grundlage: er stellt hochwertige amtliche Geodaten bereit
und bildet die amtliche Wahrheit für viele Planungszwecke ab.
karte.bayern setzt an einer anderen Stelle an: nicht bei der reinen Darstellung, sondern bei der
praktischen Nutzung. Navigation, Routing, Integration kommunaler Fachdaten und Offlinefähigkeit
machen aus vorhandenen Daten eine operative Anwendungsschicht.
karte.bayern versteht sich deshalb nicht als Konkurrenz zum BayernAtlas, sondern als sinnvolle
Ergänzung: aufgebaut auf bestehenden Daten, aber mit einem klaren Fokus auf Alltag, Infrastruktur
und Resilienz.
Kontakt
Fragen, Feedback oder Kooperationsanfragen:
karte.bayern@simon.waldherr.eu
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